persönliche Gedichte

Gedichtssammlung


24.01.2016

Nun ist die weisse Pracht von hinnen
weiss bin nur noch ich, hier drinnen
der Sonntag zeigt sich triste und trueb
Naesse und Nebel zerren am Gemuet
doch drinnen im Herzen ist lauter Sonnenschein
des Schöpfers Guete und Liebe will mit uns sein
und sie soll durch uns strahlen in die Welt
weil nur die Liebe alles zusammen haelt
alles erfuellt mit Waerme und Kraft
und Allerorten Segen und Frieden schafft
in uns und unseren Lieben
zum Heil und Segen in uns'ren Familien
und durch uns erfuelle sie die ganze Welt
die Gott der Herr in seinen Haenden haelt
vertreibt den Hass, die Habsucht und die Gier
und die Menschen leben wieder im "Wir"


22.01.2016

Ein Liebesgruss auf gold'nen Schwingen
soll Fried' und Segen zu Euch bringen
und strahlend heller Sonnenschein
soll stets in Euren Herzen sein
die Liebe Gottes Euch bewahrt
ein Engelchor sich um Euch schart
die Lieb' der Mutter ist bei Euch, bei Dir
vertreibt das Boese fuer und fuer
von wundersamen Kraeften wohl geborgen
braucht um das Morgen Ihr nicht sorgen


24.12.2015

Die Sonne ging unter
der Tag ist vergangen
ich bin noch recht munter
in Arbeit gefangen
ich denke an morgen
vertreibe die Sorgen
ich plane die Zukunft
und träum‘ mich hinein
sie ist meine Zuflucht
so möge es sein
Ich kann sie gestalten
an‘s Geheimnis mich halten
die Kraft der Gedanken
die sie umranken
formen mein Leben
und werden zum Segen


13.08.2015

An den Menschen, der einem am nahesten steht:

Du bist mein Heil und meine Kraft,
die stets mir neuen Mut erschafft,
so bist Du Liebe, Hoffnung, Segen,
mir vom Schöpfer liebevoll gegeben,
als Spiegel uns'rer Seelen,
unser beider Sein zu weben,
auf des Schöpfers Willen hin,
allem zu geben seinen Sinn,
Da zu sein fuer uns're Lieben,
die uns zur Fuersorg' sind gegeben,
stets zu schoepfen aus Seiner Kraft,
die er uns gibt in Seiner Macht,
Glaube, Hoffnung, Liebe,
die er uns legte in die Wiege,
lenken unser beider Leben,
das uns nicht nur fuer uns gegeben,
so woll'n wir fest zusammen steh'n,
gemeinsam unser Leben geh'n,
ihm uns're Fuess' und Haende reichen,
die ihm hienieden fehlen um zu streicheln,
zu lindern jedwede Not und Pein,
die heute ist in jedem Heim,
mag er uns lenken und uns fuehren,
wir lassen uns von ihm beruehren,
ganz erfassen von seinem Sinn,
so streben wir zur Vollendung hin.


05.02.2015

Im Gedenken an meine geliebte Mutter:

Und denk' ich an mein Mütterlein,
dann fällt mir meine Kindheit ein,
ich war behütet und geborgen,
geliebt, getragen, ohne Sorgen,
die Last des Alltags, die trug sie,
doch geklagt darüber, hat sie nie.

Und denk ich an mein Mütterlein,
dann fällt mir meine Jugend ein,
und aus dem Knaben ward' ein Mann,
der Vieles, doch nicht Alles kann,
der Fehler Folgen trug auch sie,
doch geklagt darüber, hat sie nie.

Und denk ich an ein Mütterlein,
dann fällt mir Mutter Hedwig ein,
sie bereicherte mein Leben wie zarter Morgentau,
sie gab meinem Leben eine weise Schau
sie ging mit mir durch Freud und Leid,
auch als das Schicksal den Tod hielt bereit,
sie fragte nach dem Warum und Wie,
doch geklagt darüber, hat sie nie.

Und denk ich an ein Mütterlein,
dann fällt mir gewiss meine Mutter ein,
sie lenkte meine Schritte zur ersten Frau,
die kostbarer war wie Frühlingstau,
und sie uns're Mutter, wertvoller als Gold,
die uns umsorgt in Liebe ganz hold,
zu jeder Hilfe und Fürsorg' bereit,
Nichts war zuviel, kein Weg zu weit,
für die Familie war sie stet's da,
Tag für Tag, Jahr für Jahr,
und fordern auch die Lebensjahre Tribut,
war sie stets tapfer, verlor nie den Mut,
so war sie uns Beispiel, Vorbild und Ansporn,
zu überwinden Hindernisse und des Lebens Zorn,
sie fragte nicht wieso, nach dem Warum und Wie,
und geklagt darüber, hat sie nie.

Nun ruht sie geborgen in Friede und Segen,
begleitet uns vom Jenseits auf uns'ren Wegen,
uns zur Freude und zum Glück,
bringt den Ihren die Liebe zurück,
die wir Dir geben im Leben und Streben,
der Familie geborgenes Dasein zu weben,
zu überwinden Hass und Neid,
und Allzeit zum WIR sein bereit,
und fragen wir auch auch nach dem Warum und Wie,
doch klagen werden wir darüber nie.


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