Geist und Wahrheit

Recht & Demokratie


Geist und Wahrheit

Wenn ich über Geist und Wahrheit nachsinne, denke ich als Christ automatisch an Pfingsten. Die christliche Welt feiert das Pfingsfest (Heilig-Geist-Fest) 49 Tage nach dem Ostersonntag. Im Neuen Testament berichtet die Apostelgeschichte , dass der Heilige Geist auf die Apostel und Jünger herabkam, als sie zum jüdischen Fest Schawuot (zum 50. Tag) in Jerusalem versammelt waren (Apg 2,1-41).

Nun, wenn ich mir die Weltgeschichte nach der Zeitenwende und speziell die Kriminalgeschichte des Christentums und die heutige Zeit so ansehe, scheint das ja doch zumindest eine höchst einseitige wie kurzfristige Herabkunft gewesen zu sein. Das, was man gemeinhin mit Verstand, Klugheit, Weisheit, Gerechtigkeit, Brüderlichkeit und Freiheit tituliert, scheint dieser Welt bis auf etliche Ausnahmen zunehmend verloren gegangen zu sein. Statt dessen regiert allenthalben die Gier, die Habsucht, der Egoismus, die Gleichgültigkeit und die Versklavung. „1984“ lässt immer mehr grüßen.

Vor ein paar Tagen klagte Jemand in einer Diskussion mit einem nicht zu überhörenden Unterton von Selbstmitleid: „Das System ist krank.“. STIMMT!

ABER, ICH KENNE KEIN BESSERES!!!

Und wenn man die untenstehenden Texte liest und verinnerlicht und vor dem geschichtlichen Hintergrund betrachtet, sollte man auch meinen, dass die Welt ein gutes Stück besser sein müsste, als wir sie heute antreffen. Statt dessen scheinen Korruption, Bestechlichkeit, Lobbyistentum und fragwürdige Organisationen wie die Scientology und andere die Oberhand zu gewinnen.

Aber Freiheit, Gleichheit, Brüderlichkeit, Gerechtigkeit, sind keine Privilegien, die uns in die Wege gelegt oder von einer Regierung oder einer anderen Institution verliehen oder geschenkt werden. Nein, sie müssen mit persönlichem Einsatz und nach bestem Wissen und Gewissen von jedem Einzelnen von uns immer wieder in der Welt verwirklicht und verteidigt werden. „Die Würde des Menschen ist unantastbar.“ Damit das nicht leere Worthülsen werden, ist für Gleichgültigkeit und Wegsehen und Feigheit kein Platz.
Wir erhalten was wir uns verdienen, wir ernten was wir säen, wir sind, was wir glauben.

Vereinen wir unsere Kräfte mit der Kraft Jener die durch die Jahrhunderte bis auf den heutigen Tag immer schon im Sinne der nachfolgenden Texte gewirkt und gearbeitet haben. Der Kampf zwischen Gut und Böse ist so alt wie Kain und Abel. Setzen wir unseren festen Glauben an das Gute und unser ganzes Engegament gegen die destruktive Kräfte, gegen das Wirken der Brüder des Schatten.


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