Codex Hammurapi

Recht & Demokratie


Codex Hammurapi

Entwicklungsgeschichtlich interessant ist in diesem Zusammenhang u.a. der Codex Hammurapi.
Als Codex Hammurapi bezeichnet man eine Sammlung von Rechtssprüchen aus dem 18. Jahrhundert v. Chr.. Sie gilt zugleich als eines der wichtigsten und bekanntesten literarischen Werke des antiken Mesopotamiens und als bedeutende Quelle keilschriftlich überlieferter Rechtsordnungen (Keilschriftrechte). Der Text geht zurück auf Hammurapi, den sechsten König der 1. Dynastie von Babylon.
Der Text besteht aus rund 8000 Wörtern, die in altbabylonischer Monumental-Keilschrift niedergeschrieben wurden. Die enthaltenen Rechtssätze betreffen Staatsrecht, Liegenschaftsrecht, Schuldrecht, Eherecht, Erbrecht, Strafrecht, Mietrecht und Viehzucht- sowie Sklavenrecht.
Der Codex zeigt auffällige Gemeinsamkeiten mit dem mosaischen Recht.
Immer wieder wird der Codex Hammurapi als ältestes „Gesetz“ der Menschheit bezeichnet, eine Formulierung, die sich seit der Entdeckung der älteren Codizes von Ur-Nammu und Lipit-Ištar – unabhängig von allen Kontroversen – heute nicht mehr halten lässt.
(Quelle: Wikipedia)

Unanhängig von unterschiedlichsten Betrachtungsweisen und Einschätzungen kann aber der Einfluss dieser Codizes durch die Jahrhunderte auf die Ausgestaltung von Recht und Ordnung nicht geleugnet werden.


Recht & Demokratie


(C) 2011 - Alle Rechte vorbehalten

Diese Seite drucken